Die Legende von St. Felix und Regula

Es dauerte lange, bis nach den Wirren der Reformationszeit in Zürich, die Stadt-Heiligen und -Patrone, Felix, Regula und Exuperantius, aus dem Grab der Vergessenheit wieder auferstanden.

Wandbild StadtheiligeEs blieben noch übrig die Kirchen der Innenstadt, das Grossmünster, Fraumünster, die Wasserkirche, bis heute noch die Wahrzeichen Zürichs; das Stadtsiegel der Stadtregierung seit 1347; das alljährliche Knabenschiessen nach dem 11. September - ihrem offiziellen Gedenktag - am 2. September-Sonntag, als weltlich gesellschaftlicher Teil nach dem religiös kirchlichen Teil. Wahrscheinlich auch noch das Sechseläuten mit der Fraumünster Frauenzunft, genannt „Fraumünstercheer“.

Die Geschichte von St. Felix und Regula

1. Aufbruch in Agaunum (St. Maurice)

Geschichte von St. Felix und RegulaDie Zürcher Stadtpatrone Felix und Regula (seit dem 13. Jahrhundert wird auch Exuperantius verehrt) sollen im Zeitraum der diokletianischen Verfolgung (302-305) mit ihren Gefährten aus Ägypten als Zugehörige der koptischen Christen geflohen sein. Im heutigen St. Maurice liessen sie sich nieder. Mauritius gehörte auch dazu, sowie Verena, Urs und Viktor, Theodul.

Die erste Bildtafel zeigt ihren Aufbruch, wohl aus der ersten Niederlassung in St. Maurice, wo sie, wie der Hintergrund zeigt, bei einem oder mehreren Eremiten vorübergehende Beheimatung fanden. Mit offenem Blick nach oben und nach vorne folgen sie einem inneren Ruf. Sie begeben sich auf Wanderschaft, dem wandernden Jesus gleich „durch eine wüste, öde Gegend“ durchs Wallis, über die Furka, ins Urner-Gebirge; von dort durchs Glarnerland, um schliesslich ans Ende des Zürcher Sees zu gelangen. Von jeher wunderte man sich, wie sie diesen abenteuerlichen Weg von Ägypten bis nach Zürich fanden.

Spirituelles

Gott sagt JA

Spirituelles 2017 Juni

Gott sagt JA zu dir
bedingungslos, liebevoll

darum sag JA zu dir
immer wieder, liebevoll

in deinem JA steckt heilend
aufbauende Lebenskraft

sag JA zum Andern
lebe dein JA!

Nach 2 Kor 1,18-22