Gertrud Würmli, Gemeindeleiterin

Gertrud Würmli

Seit Mai 2000 arbeite ich als Gemeindeleiterin / Theologin in St. Felix und Regula. Kirche sein verstehe ich im Wechselspiel der beiden Brennpunkte: dem Auftrag der Verkündigung des Evangeliums und den Bedürfnissen der Menschen und das hier und heute, verwurzelt und vernetzt im Quartier und international verbunden mit den Menschen und ihren Kulturen und Sprachen. Mit Jesus ist das Reich Gottes in der Welt angebrochen aber noch nicht vollendet.

Die Kirche, die Pfarrei ist eine Möglichkeit dieses Reich Gottes anzunehmen und darin mitzuwirken. Wir versuchen in der Nachfolge Jesu Gemeinschaft zu leben, uns im Quartier zu vernetzen und zur Ehre Gottes und dem Wohl der Menschen uns einzubringen.

Meine Hauptaufgabe ist das Leiten und Führen der Pfarrei. Zu meinen Zielen gehört es, dass alle, die mit St. Felix und Regula etwas zu tun haben, hier Heimat erfahren und sich untereinander vernetzen und verbinden. Gegenseitiger Respekt und ein achtsamer Umgang sind die Basis dazu, genährt in unserer biblischen Spiritualität von Gottes Recht und Gerechtigkeit.

Gottesdienste und Seelsorge gehören zu meinen Hauptaufgaben. Religionsunterricht erteile ich auch gerne, war ich doch in meinem Erstberuf Primarlehrerin. Bildung und Ausbildung sind mir wichtige Anliegen, meine letzte längere Weiterbildung war während meiner Sabbatzeit 2015. Einen Monat frischte ich in Toronto mein Englisch auf und während drei Monaten besuchte ich in Chicago theologische ökumenische Kurse und lernte im Kontakt mit Menschen an verschiedenen pastoralen Orten viele neue Formen von Kirche sein kennen.

Es freut mich, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen.

Amanda Ehrler - Seelsorgerin

Amanda Ehrler

Als pensionierte Seelsorgerin freue ich mich, teilzeitlich in der Pfarrei St. Felix und Regula (Stellvertretung) tätig zu sein. Gerne lasse ich mich immer neu herausfordern durch die Gestaltung von Gottesdiensten, Beerdigungen und Bibelgesprächen. Ich schätze Offenheit und Herzlichkeit, wie ich sie in der Pfarrei erfahren darf.

Pensioniert sein heisst, weniger müssen und mehr dürfen. So freue ich mich, an meinem ehrenamtlichen Engagement im Kath. Frauenbund Zürich. Unmittelbar nach der Pensionierung habe ich mit der Ausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor Frankl begonnen. Das war sehr hilfreich, das eigene Leben nochmals gründlich zu überdenken. Die Sinnsuche und Werteverwirklichung ist mir vor wie nach wichtig im Unterwegs mit ganz unterschiedlichen Menschen.

Priesterliche Dienste

Bei uns werden diese vor allem von pensionierten Priestern (Josef Bruhin, August Durrer, Haimo Schirmer und Robert Trottmann) und von einem Vikar aus einer anderen Pfarrei (Stephan Kristan) übernommen. Kirchenrechtlich ist als Pfarradministrator ein Nachbarpfarrer (Hannes Rathgeb) ernannt.

Grund dafür, dass andere diese Dienste übernehmen, ist die Einschränkung der röm.-kath. Kirche der Zulassungsbedingung für die Priesterweihe auf zölibatäre männliche Theologen/Seelsorger.

Spirituelles

Wenn Gott Ferien hätte...

Spirituelles 2017 Sonne Juli17 300

Wenn Gott Ferien hätte
dann könntest du ihm womöglich begegnen
beim Schwimmen am See
bei einer Bergwanderung
bei einem Spaziergang im Wald
unterwegs irgendwo
im einfachen Dasein mit andern und allein

Gott hat sozusagen immer Ferien
überall dort wo du bist
überall dort wo du hinkommst
ist Gott immer schon da

Er hat jede Menge Zeit für dich
gib dich einfach hinein
in dieses Gottesgeheimnis
finde den Ort unendlicher Geborgenheit
für dich, für die ganze Schöpfung