Reisen mit der Pfarrei St. Felix und Regula in alle Himmelsrichtungen

In Richtung Süden ging's 2003 nach Orta im Piemont, westwärts 2005 nach Vezelay im Burgund, 2007 südöstlich in den Vinschgau im Südtirol, ab 2011 im Zweijahresrythmus nach Deutschland: Regensburg in der Oberpfalz, 2013 Prien am Chiemsee in Oberbayern, 2015 Löf an der Mosel in Rheinland-Pfalz. Die beiden Reiseleiterinnen Eva Streit und Gertrud Würmli führten die Gruppe im September 2017 in den Schwarzwald.

Pfarreireise im September 2017 nach Durbach (Schwarzwald)

Mitte September, der Himmel war zwar bewölkt, die Stimmung aber gemütlich und heiter, so startete die Pfarreireise 2017. Die Fahrt sollte über den Schwarzwald und der Badischen Weinstrasse nach Durbach führen. Die relativ lange Fahrt wurde in Gengenbach zur Mittagszeit unterbrochen um anschliessend durch das untere Kinzigtal unser Ziel, das Hotel Ritter in Durbach zu erreichen. Dort bezogen wir unsere Zimmer danach schlenderten durch das kleine Weindorf. Später genossen wir ein tolles Nachtessen. Wir wurden an allen folgenden 5 Abenden kulinarisch, aber auch vom netten Personal, sehr verwöhnt. Wir bedanken uns bei den Organisatorinnen dieser Pfarreireise, Eva Streit und Gertrud Würmli, recht herzlich für die tolle Auswahl.


Der Himmel hat sich am Dienstag gelichtet und so war die Fahrt rüber ins Elsass eine heitere. Man hatte sich viel zu berichten und genoss, die für viele unbekannte Gegend, in vollen Zügen. Wir besichtigten den Odilienberg, genannt nach der heiligen Odilie, Schutzpatronin aller Elsässer. Die Klosterbauten, ehemals Hohenburg, sind seit 1840 unter Denkmalschutz. Nach einem kleinen Imbiss fuhren wir vom 763 Meter hohen Berg runter nach Obernai, praktisch ein Schwesterstädtchen von Durbach, diesmal aber an der Elsässischen Weinstrasse entlang. Nach einer Tschu-tschu-Fahrt durch die Rebberge, fuhren wir über den Rhein an die Vorbergzone (zwischen Rheinebene und Schwarzwald) zurück. 

Am nächsten Tag machten wir uns reisefertig für den Besuch der Dorotheenhütte Wolfach, der letzten Glashütte des Schwarzwaldes. Wir schauten den Glasmachern und Glasschleifern zu. Unsere Reiseleiterin durfte dann selbst Hand anlegen oder besser gesagt glasblasen. Die gelungene Vase steht nun bei ihr zu Hause. Durch das schmucke Kinzigtal fuhren wir weiter nach Haslach. Hier besuchten wir das Trachtenmuseum und bewunderten die verschiedenen Bekleidungen der damaligen Bevölkerung. 

Pfarreireise Jassen 300Am 4. Reisetag war das Wetter völlig gegen uns. So wurde das Programm leicht abgeändert, was aber dem geselligen Beisammensein nichts anhaben konnte. Zuerst machten wir eine kleine Bahnfahrt bis nach Gemsbach, danach in Baden-Baden besuchten wir die russisch-orthodoxe Kirche zur "Verklärung des Herrn". Ein Stadtrundgang machte uns wegen den misslichen Wetterverhältnissen nicht an. So nahmen wir die Fahrt zum Mummelsee in Angriff. Wir sahen nur Bäume, eben Schwarzwaldhochstrasse, und auch die verschwanden bald im Nebel. Den Mummelsee konnten wir leider nur erahnen. Zurück im Hotel Ritter wurde uns ein Apéro und ein tolles Nachtessen im Wintergarten serviert. 

Pfarreireise Kirche 300Nun war Strassburg angesagt. Wir fuhren, oh Wunder, bei herrlichem Sonnenschein über den Rhein. In der Elsässischen Metropole machten wir eine Schifffahrt rund um die Altstadt. Dabei erfuhren wir vieles über die Geschichte dieser Gegend und wie oft sie mal zu Deutschland und wieder mal zu Frankreich wechselte. Wir wollten uns, bevor wir das Münster besuchten, noch etwas Kleines essen. Aber als alle bedient waren, wurden wir durch ein Platzregen in der Gartenwirtschaft überrascht. Weil das Münster für Besichtigungen erst um 14.00 Uhr aufging aber der Regen nicht aufhören wollte, nahmen wir den Kaffee in einem kleinen Lokal in einer Seitengasse ein, wo alle einen Platz fanden. Dabei beschlossen wir nicht im Regen beim Eingang zum Münster Schlange zu stehen und auf die Besichtigung zu verzichten. Aber diese Idee hatten viele, denn als der Regen aufhörte und wir am Münster vorbeigingen, war keine Schlange mehr vor dem Eingang. So konnten wir die Besichtigung trotzdem machen. Es war sehr eindrücklich, vorallem die astronomische Uhr war sehenswert. So ging dieser erlebnisreiche Tag und praktisch unsere Pfarreireise zu Ende. 

Die Heimfahrt am nächsten Tag mit einem Zwischenhalt in St. Blasien, war sehr angenehm. In Zürich angekommen bedanken wir uns für die umsichtigen Fahrkünste beim Chauffeur. 

Ein grosser Dank allen, die zu dieser schönen Zeit beigetragen haben.
Daniel Bally, im September 2017

Spirituelles

Wir danken dir, Gott

spirituelles 2017 oktober

"Wir danken dir, Gott,
für die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit."
So beten wir in der Eucharistiefeier.
Zeichenhaft für uns selbst, bringen wir Gaben
die das Leben schenkt.
Wir danken Gott, unserm Schöpfer
und bitten um Wandlung der Gaben.
So werden wir selbst mehr und mehr gewandelt
in das Wesen und die Gesinnung Jesu Christi.
Wandlung geschieht zum grössten Teil
ohne unser Zutun.
Lassen Sie Wandlung geschehen,
hier und heute.