Die Stadtheiligen - Die Geschichte von St. Felix und Regula
Seite 1 von 11
1. Aufbruch in Agaunum (St. Maurice)Die Zürcher Stadtpatrone Felix und Regula (seit dem 13. Jahrhundert wird auch Exuperantius verehrt) sollen im Zeitraum der diokletianischen Verfolgung (302-305) mit ihren Gefährten aus Ägypten als Zugehörige der koptischen Christen geflohen sein. Im heutigen St. Maurice liessen sie sich nieder. Mauritius gehörte auch dazu, sowie Verena, Urs und Viktor, Theodul.Die erste Bildtafel zeigt ihren Aufbruch, wohl aus der ersten Niederlassung in St. Maurice, wo sie, wie der Hintergrund zeigt, bei einem oder mehreren Eremiten vorübergehende Beheimatung fanden. Mit offenem Blick nach oben und nach vorne folgen sie einem inneren Ruf. Sie begeben sich auf Wanderschaft, dem wandernden Jesus gleich „durch eine wüste, öde Gegend“ durchs Wallis, über die Furka, ins Urner-Gebirge; von dort durchs Glarnerland, um schliesslich ans Ende des Zürcher Sees zu gelangen. Von jeher wunderte man sich, wie sie diesen abenteuerlichen Weg von Ägypten bis nach Zürich fanden. Doch, sie ziehen aus und fort aus aller Sicherheit und Geborgenheit der Behausung ins Abenteuer der Unsicherheit. Doch mit einer inneren Gewissheit des Vertrauens und der Hoffnung in Jesu Verheissung: „Ihr sollt meine Zeugen sein – und ich werde mit Euch sein“. Es ist das Zeugnis der treibenden Kraft des Heiligen Geistes im Leben der Heiligen GOTTES, sowie des allen Gefahren trotzenden Wagemutes, angst- und furchtlos dem klaren Ziel entgegengehen. |
![]() |

